Mit dem Stift für „mehr Teilhabe“

Wer die Welt (auf zivilisierte Weise) verändern will, muss viel kommunizieren, Wissen vermitteln und Standpunkte deutlich machen. Da hilft eine Landkarte oder ein Bild, schnell über die zentralen Punkte ins Gespräch zu kommen, auch und gerade wenn nicht alle „im Thema drin“ sind.

Der neu gewählte Vorstand der BAG WfbM (Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für Menschen mit Behinderung) will mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderungen erreichen und hat für zehn Aspekte des Arbeitslebens eine Lageeinschätzung und Ziele für die nächsten Jahre formuliert. Diese sollen über eine längere Zeit präsent und handlungsleitend sein.

Mein Auftrag war, ein Big Picture zur Rolle der Werkstätten innerhalb der Teilhabe am Arbeitsleben zu zeichnen und jede der zehn Positionen in ein prägnantes Bild zu übersetzen.

Denn die Lebens- und Arbeitswelt von Menschen mit Behinderungen ist sozialrechtlich stark durchstrukturiert. Die Visualisierungen helfen künftig dabei, die Lage, Probleme und Veränderungsmöglichkeiten besser zu erklären, darüber zu diskutieren und schließlich Verbündete zu finden für den „Aufbruch zu mehr Teilhabe“.

Die Broschüre und das Poster gibt es bei der BAG WfbM zum Download.

Hinweis: Die Texte und Visualisierungen richten sich vor allem an Leitungen in Werkstätten, politische Akteure und Fachleute in der Verwaltung. Damit die Ziele auch unter Werkstattbeschäftigen bekannt und diskutiert werden, hat capito Stuttgart eine Fassung in leichter Sprache und mit einfacheren Illustrationen erstellt. Der Titel lautet „Ideen für mehr Teilhabe“.